KÜNSTLER:INNEN

Unter dem Pseudonym «» befasst sich René Bischof erst seit drei Jahren mit den bildenden Künsten. In dieser Zeit ist die «Marke» zu seiner Marke geworden.


Mit gebrauchten Briefmarken, welche er wie er sagt, «recyclet», schafft er Bilder und Objekte, die den Betrachter gleichzeitig in zwei Welten eintauchen lässt. 


Zum einen in die reale Welt, welche durch Themenauswahl, Farbgestaltung, Ausgestaltung und Originalität geprägt ist. 

Zum andren führt es beim näheren Hingucken zurück die eigene Vergangenheit als man auf Briefe und Postkarten noch Briefmarken klebte und entdeckt dabei Kostbarkeiten, welche man der Tante mit einer Postkarte aus den Sommerferien aus dem Tessin schickte, mit den Worten: «Wie geht es dir? Mir geht es gut…»


Der Realismus wandelt sich zum «Röalismus».


Ein selbst geprägter Begriff — bewusst offengelassen. Röalismus ist kein Stil, sondern eine Haltung. Eine eigene Wirklichkeit, die in jedem Werk neu verhandelt wird.